„Endlich wirft jemand einen anderen Blick auf ein Thema, das in den Medien so allgegenwärtig ist, wie Migration nach Europa. Melanies Neugier und ihre sehr persönliche Art Geschichten zu erzählen haben daraus einen bemerkenswerten Film gemacht.“

Raul Nino Zambrano, International Documentary Festival Amsterdam 2017

 

„Der Film erzählt von einer schier endlosen Reise, der enormen Last der Verantwortung für die Familie zu Hause und der Unvorstellbarkeit einer Rückkehr. Der Ausnahmezustand zwischen Aufbruch und Ankunft wird auf berührende Weise zum Thema gemacht. Ein intensiver Einblick in die komplexe Realität der Migration.“

Dr. Ramona Lenz, Medico International

Synopsis

Yves sitzt in Spanien fest. Es geht weder vorwärts noch rückwärts. Vor acht Jahren ist er in Kamerun aufgebrochen, um in Europa ein neues Leben zu beginnen. Seitdem hat die Familie nichts von ihm gehört. Die Filmemacherin Melanie Gärtner zeichnet Videobotschaften von Yves auf, reist damit nach Kamerun und trifft dort seine Familie. Bei all der Erleichterung über das Lebenszeichen von Yves werden Erwartungen laut, schließlich hat Yves es ins gelobte Europa geschafft. In den Augen seiner Familie kann nur er ihr Leben zum Besseren wenden. Er darf nicht scheitern, denn eine Rückkehr ist ausgeschlossen.

Ein Dokumentarfilm von Melanie Gärtner

 

© 2017 m-eilenweit & stoked film, 79 min

im Verleih von JIP film & verleih

Termine

18. Januar 2019, 19h, Premiere, Evangelische Akademie, Frankfurt, Sektempfang und Filmgespräch, Moderation: Dr. Margrit Frölich (Studienleiterin für Film, Wirtschaft und Transatlantischer Dialog), Melanie Gärtner (Regie), Prof. Dr. Mamadou Diawara (Goethe Universität Frankfurt), Andreas Lipsch (Interkultureller Beauftragter der EKHN, Vorsitzender von Pro Asyl). Tickets hier

20. Januar 2019, 14h, Mal Seh’n Kino, Frankfurt, mit Regisseurin Melanie Gärtner. In Kooperation mit medico international.

21. Januar 2019, 19h, Metropolis Kino, Hamburg, mit Regisseurin Melanie Gärtner. In Kooperation mit EZEF.

23. Januar 2019, 19h, Filmhaus Nürnberg, mit Regisseurin Melanie Gärtner. In Kooperation mit EZEF. Ab 24.01. im Programm des Filmhauses Nürnberg.

30. Januar 2019, 19h Monopol, München, mit Regisseurin Melanie Gärtner. In Kooperation mit EZEF.

17. Februar 2017, 18h Kino im Waldhorn, Rottenburg, mit Regisseurin Melanie Gärtner. In Kooperation mit EZEF und dem Verein Miteinander Leben.

Regie

Melanie Gärtner studierte Ethnologie, Literatur und Journalismus in Frankfurt am Main und Berlin. Seit 2010 ist sie unter dem Label m-eilenweit als Filmemacherin und freie Autorin tätig. Auf die Geschichten rund um Flucht und Migration stieß sie auf ihren Reisen durch Westafrika und den Maghreb.

Ihr Regiedebüt feierte sie mit dem mittellangen Dokumentarfilm „Im Land Dazwischen“ (2012) über die Situation in der spanischen Exklave Ceuta. Über die Hintergründe von Flucht und Migration erschien ihr Reportage-Band „Grenzen am Horizont“ beim Verlag Brandes & Apsel (2015). Der abendfüllende Dokumentarfilm „Yves’ Versprechen“ (2017) eröffnet eine weitere, eigene Perspektive, was es für einen Menschen bedeutet, Heimat und Familie zu verlassen.

Credits

Buch, Regie
Melanie Gärtner

Kamera
Pola Sell, Melanie Gärtner

Ton
Roger Mboupda, Romeo Zaf

Schnitt
Christine Niehoff, Mirja Gerle

Musik
Ludwig Kuckartz

Improvisation
Siriki Coulibaly

Übersetzung
Serge Alain Nanfang Ouanko

Produktion
Sebastian Popp, Robert Malzahn

Produktionsbüro Kamerun
Eloi Bela Ndzana

Produktionsassistenz
Romeo Zaf

Digitale Bildbearbeitung
Tilman Friz

Re-recording Mixer
Bernhard Leimbrock

Sound Editor
Max Wanko, Bernhard Leimbrock

Förderung
HessenFilm und Medien, Brot für die Welt